Seite 108 der Zitate-Sammlung
| 1071 | |
Als Gast bei einer Einladung sollte man vernuenftig, aber nicht zu gut essen - und man sollte gut, aber nicht zu vernuenftig reden.
| |
|
|
| 1072 | |
Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern noch mehr durch das, was man mit Wuerde zu entbehren weiss.
| |
|
|
| 1073 | |
Galanterie besteht darin, leere Dinge auf angenehme Weise zu sagen.
| |
|
|
| 1074 | |
Drum pruefe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.
| |
|
|
| 1075 | |
Einem Ochsen kann man nur einmal das Fell ueber die Ohren ziehen.
| |
|
|
| 1076 | |
Wenn Gott nicht existierte, muesste man ihn erfinden.
| |
|
|
| 1077 | |
Alles Grosse in dieser Welt stammt von Neurotikern. Sie allein haben unsere Religionen begruendet und unsere Meisterwerke geschaffen.
| |
|
|
| 1078 | |
Ein guter Einfall ist wie ein Hahn am Morgen. Gleich kraehen andere Haehne mit.
| |
|
|
| 1079 | |
An dem, was ich an mir selber erfahren habe, faende ich genug, ein Weiser zu werden, wenn ich nur ein guter Schueler waere.
| |
|
|
| 1080 | |
Wenn man den Gast nicht aendern kann, sollte man das Gaestezimmer aendern.
| |
|
|