Seite 342 der Zitate-Sammlung
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Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.
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Die Technik schafft keinen neuen Reichtum, sie baut den vorhandenen ab, und zwar durch Raubbau. Sie vertilgt, indem sie fortschreitet, den Bestand, auf den sie angewiesen ist.
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Oh gib, Fortuna, gerecht und weise, den Reichen Hunger, den Armen Speise!
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In einem Land, wo reich die Reichen sind allein, werden die Armen nur um so ärmer sein.
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Ein Reicher in der Fremd´ ist überall zu Haus, und fremd ein armer Mann in seinem eigenen Haus.
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Ein Alter liebt die Taler, ein Junger liebt sie auch, nur, jener zum Verstecken und dieser zum Gebrauch.
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Im Deutschen reimt sich Geld auf Welt. Es ist kaum möglich, dass es einen vernünftigeren Reim gebe.
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Geld hat keinen Wert für denjenigen, der mehr als genug davon hat, und die Weisheit, mit der er es ausgibt, ist die einzige soziale Rechtfertigung dafür, dass man es in seinem Besitz lässt.
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In geborgtem Geld ist kein Segen.
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Einem ehrlichen Manne, der es sich in der Welt hat sauer werden lassen, ist die Vorstellung des Grabes nicht so marternd, als die Vorstellung eines lachenden Erben.
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