Seite 366 der Zitate-Sammlung
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Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach´ und Strafe.
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Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; ein Mensch, der Gott verlässt, verlässt sein eignes Heil.
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Genieße, was dir Gott beschieden, entbehre gern, was du nicht hast. Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last.
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Der Mensch, das Individuum, ist Gottes Einfalt, ist einfältig gewordene Gottheit.
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Gott wäre etwas gar erbärmliches, wenn er sich in einem Menschenkopfe begreifen ließe.
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Von manchen Menschen sollte man sagen, dass sie Gott nicht fürchten, sondern Angst vor ihm haben.
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Du musst ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.
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Die Menschen sind unsres Herrgotts Kartenspiel.
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Gebrochen ist der Mensch bei seiner Geburt. Er lebt durch Zusammenflicken. Gottes Gnade ist der Leim.
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Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.
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