Seite 517 der Zitate-Sammlung
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Wer das Leben liebt und den Tod nicht scheut, geht fröhlich durch die sinkende Zeit.
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Die Lagerfeuer an der Küste rauchen. Ich muss mich niederwerfen tief in Not. Leoparden wittern mein Gesicht und fauchen. Du bist mir nahe, Bruder Tod.
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Ob das Leben körperlich ein dauernder Schmerz, eine dauernde Lust oder keines von beiden ist, können wir erst im Moment des Todes wissen.
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Jedes legt noch schnell ein Ei und dann kommt der Tod herbei.
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Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.
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An das Leben glauben wir, wir: mitten im Tod. Das sind wir, wir Illusionslosen mit den großen unmöglichen Rosinen im Kopf.
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Aller Tod in der Natur ist Geburt, und gerade im Sterben erscheint sichtbar die Erhöhung des Lebens.
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Arm oder reich, der Tod macht alle gleich.
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Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ungewisser als seine Stunde.
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Der Tod ist die Ruhe, aber der Gedanke an den Tod ist der Störer jeglicher Ruhe.
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